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Whitepaper #04 | 12. Juni 2025

Die (teil-)outgesourcte Marketingabteilung

Introbild des Whitepapers


Inhaltsverzeichnis

  1. Einführung
  2. Praktische Umsetzung: Das Konzept im Detail
  3. Rollen- und Aufgabenverteilung
  4. Modernste Technik: Tools zur Unterstützung der Zusammenarbeit
  5. Vorteile des ausgelagerten Marketings für das Unternehmen
  6. Einführung in Phasen
  7. Praxisbeispiele aus dem deutschen Mittelstand
  8. Fazit und Handlungsempfehlungen
  9. Über uns
  10. Kontakt

Einführung

Immer mehr größere Mittelstandsunternehmen in Deutschland lagern ihr Marketing in Teilen an externe Agenturen aus, die wie eine „externe Marketingabteilung" fungieren. Darunter versteht man ein spezialisiertes Team, das als Outsourcing-Partner alle Marketingaufgaben – strategisch wie operativ – übernimmt. Es arbeitet ähnlich einer internen Abteilung, ist jedoch außerhalb der Unternehmensstruktur angesiedelt.

Im Unterschied zur klassischen projektbezogenen Agenturbeauftragung ist diese Zusammenarbeit langfristig, prozessorientiert und eng in das Unternehmen eingebunden, sodass die Agentur tiefes Unternehmenswissen mit breiter Branchenexpertise kombiniert. Damit bietet dieses Modell eine strategische Möglichkeit, professionelles Marketing zu betreiben, ohne die hohen Kosten und Komplexitäten einer internen Marketingabteilung tragen zu müssen. Es ist insbesondere für den gehobenen Mittelstand ab einer gewissen Größe attraktiv. Oft wird ein Schwellenwert von circa 300 Mitarbeitern genannt, ab dem die Anforderungen an professionelles Marketing die internen Kapazitäten übersteigen. Typische Alarmzeichen sind etwa, wenn Marketing „nebenbei" läuft, Kampagnen mangels Expertise scheitern oder neue Kanäle ungenutzt bleiben. In diesen Fällen kann eine externe Marketingabteilung die Marketing-„Feuerkraft" eines Großunternehmens bieten, jedoch ohne dessen Bürokratie – sie wird so vom Kostenfaktor zum Hebel für profitables Wachstum.

Nachfolgend wird erläutert, wie eine solche Zusammenarbeit in der Praxis funktioniert, wie Aufgaben verteilt werden, welche Technik diese Kooperation unterstützt, welche Vorteile daraus entstehen und wie die Einführung Schritt für Schritt gelingt. Abschließend betrachten wir praxisnahe Beispiele erfolgreicher Umsetzung im deutschen Mittelstand.

Praktische Umsetzung: Das Konzept im Detail

Abschnittsbild Praktische Umsetzung

Eine externe Marketingabteilung funktioniert anders als eine klassische projektbezogene Agenturbeziehung. Sie arbeitet langfristig und prozessorientiert, integriert sich nahtlos in die Unternehmensstruktur und übernimmt alle strategischen und operativen Marketingaufgaben. Diese Form der Zusammenarbeit kombiniert Unternehmenskenntnis durch enge Einbindung mit Branchenexpertise durch Erfahrung mit diversen Kunden.

Leistungsumfang und Arbeitsweise

Die externe Marketingabteilung übernimmt typischerweise folgende Bereiche:

  • Strategie- und Marketingplanung sowie Budgetplanung
  • Projektleitung, Controlling und Reporting
  • Konzeption, Positionierung und Kreation
  • Content Creation (Grafik, Text, Bild, Video)
  • Social Media Betreuung und Community Management
  • SEO, Online-Marketing und Marketing Automation
  • Pressearbeit und Eventorganisation
  • Technischer Support und Programmierung

Die Zusammenarbeit erfolgt über planbare Monatspauschalen, wodurch Unternehmen ihre Marketingkosten transparent kalkulieren können. Als ein alternatives Bezahlmodell können allerdings auch lediglich die abgerufenen Leistungen abgerechnet werden. Oder es wird nach einer Kombination aus beidem vergütet.

Die Kommunikations- und Prozessstruktur zwischen Unternehmen und Marketingagentur ist bei diesem Modell ein entscheidender Erfolgsfaktor. In der Praxis hat es sich bewährt, eine feste Ansprechperson auf Agenturseite zu haben, über die die gesamte Kommunikation läuft. Fehlt ein klarer Single Point of Contact, drohen Informationsverluste und Chaos. Ideal ist es, die Agentur nicht nur als Dienstleister, sondern als echten Partner zu betrachten. Das bedeutet, sie aktiv in interne Netzwerke, Abläufe und den Arbeitsalltag einzubinden, vergleichbar einem eigenen Teammitglied. Viele Unternehmen integrieren ihre externen Marketing-Teams in regelmäßige interne Meetings oder Tools, sodass sie am Informationsfluss teilnehmen und Unternehmensziele ebenso verinnerlichen wie interne Mitarbeiter.

Ein hohes Maß an Kommunikation ist dabei unerlässlich: Lieber zu viel abstimmen als zu wenig, lautet ein häufiger Rat. Praktisch umgesetzt heißt das z. B. kurze direkte Abstimmungen bei Fragen (im Zweifel ein Anruf statt langer E-Mails), um Missverständnisse gar nicht erst aufkommen zu lassen. In frühen Phasen der Zusammenarbeit ist ein ausführliches Briefing wichtig – klare Ziele, Zielgruppen und Erwartungen sollten von Anfang an offen besprochen werden. Ebenso sollte man konstruktives Feedback zeitnah zurückspielen, damit die Agentur Ergebnisse iterativ verbessern kann. Viele Unternehmen und Agenturen etablieren feste Jour fixe (z. B. wöchentliche oder zweiwöchentliche Meetings), um Kampagnenstatus, neue Ideen und eventuelle Probleme zu besprechen. Solche regelmäßigen Touchpoints – idealerweise mit Agenda und Protokoll – sorgen dafür, dass beide Seiten stets auf dem aktuellen Stand sind und agil auf Änderungen reagieren können.

Durch diese enge Taktung entsteht oft eine Synergie zwischen internem Team und externer Einheit, die die Marketingaktivitäten deutlich effizienter macht. Ein bestehendes internes Marketingteam wird nicht ersetzt, sondern nahtlos ergänzt – die Agentur entlastet die Mitarbeitenden und bringt frische Expertise ein. Wichtig ist hierbei eine offene, transparente Kommunikationskultur: Beide Seiten sollten Informationen proaktiv teilen und „mitdenken". Viele Agenturprofis betonen, dass ein offener Draht zum Kunden essenziell ist: Wenn etwas unklar ist oder klemmt, wird direkt gesprochen, anstatt dass Probleme versteckt werden. So entwickelt sich über die Zeit ein Vertrauensverhältnis, in dem die Agentur faktisch wie eine verlängerte Marketingabteilung des Unternehmens agieren kann. Ein Praxisbeispiel beschreibt es so: „Unsere Agentur fühlt sich an wie eine externe Marketingabteilung. Sie kennen unser Unternehmen besser als manche Mitarbeiter und denken immer mit." – Dieses Zitat eines mittelständischen Geschäftsführers zeigt, dass optimale Zusammenarbeit durch intensiven Austausch und Vertrauen erreicht wird.

Rollen- und Aufgabenverteilung

Abschnittsbild Rollen- und Aufgabenverteilung

Damit die Kooperation reibungslos funktioniert, muss die Rollen- und Aufgabenverteilung klar definiert sein. Die externe Marketingagentur übernimmt in der Regel einen Großteil der operativen Marketingarbeit – und oft auch strategische Aufgaben –, ähnlich einer internen Marketingabteilung. Ihre Leistung kann alle Facetten umfassen: von der Kampagnenplanung und -steuerung über Content-Erstellung, Social Media Management, SEO/SEA, Grafikdesign bis hin zu Marketing-Analysen und Reporting. Auf Agenturseite steht typischerweise ein Account- oder Projektmanager als Hauptansprechpartner bereit, flankiert von Fachexperten (z. B. für Online-Marketing, Design, Text, Webanalyse etc.), die je nach Bedarf eingebunden werden. Die Agentur bringt damit ein Team an Spezialisten ein, die täglich mit den neuesten Trends, Tools und Strategien arbeiten und diese Expertise für das Unternehmen nutzbar machen.

Das mittelständische Unternehmen seinerseits behält die Kontrolle über die Gesamtstrategie und die Markenführung. Insbesondere in den ersten Phasen definiert das Unternehmen die Unternehmensziele, Kernbotschaften und Budgets, an denen sich die Marketingmaßnahmen ausrichten sollen. Häufig stellt das Unternehmen einen internen Marketingansprechpartner (z. B. Marketing-Manager oder direkt einen Geschäftsführer) ab, der die Schnittstelle zur Agentur bildet. Diese Person koordiniert interne Freigaben, stellt der Agentur Unternehmensinformationen, Produkt-Know-how und Feedback bereit und überwacht die Zielerreichung. So bleibt gewährleistet, dass die externe Crew im Sinne der Unternehmensstrategie agiert und z. B. das Branding konsistent bleibt. Ist bereits ein internes Marketingteam vorhanden, so arbeiten beide Teams Hand in Hand: Die Agentur unterstützt und ergänzt die internen Mitarbeiter, anstatt sie zu verdrängen. Beispielsweise kann das interne Team sich verstärkt um Produktmarktwissen, Vertriebskontakte oder internes Stakeholder-Management kümmern, während die Agentur Kampagnenumsetzung und Spezialaufgaben übernimmt. Dieses „Co-Marketing" maximiert die Nutzung aller Ressourcen und vermeidet Überlastung intern.

Klare Verantwortlichkeiten

Entscheidend ist, im Vorfeld gemeinsam festzulegen, wer welche Verantwortlichkeiten trägt. Ein klares Responsibility Assignment verhindert Doppelarbeit oder Lücken. Empfehlenswert ist das schriftliche Fixieren dieser Punkte – welche Tasks übernimmt die Agentur vollumfänglich, wo benötigt sie Freigaben vom Kunden, welche Aufgaben verbleiben bewusst intern. Zu einer sauberen Rollenklärung gehört auch, Reportingstrukturen zu definieren: Etwa, an wen berichtet die Agentur welche Kennzahlen, wer genehmigt Kampagnen, und wie laufen Abstimmungswege im Tagesgeschäft. Durch diese klare Kompetenzverteilung und Abstimmung kann die externe Marketingabteilung eigenständig arbeiten, ohne ständig auf Zuruf warten zu müssen, und zugleich weiß das Unternehmen, dass die wichtigen Hebel in den richtigen Händen liegen. Viele mittelständische Firmen schätzen es, einen zentralen Ansprechpartner für alle Marketingbelange zu haben – etwa bei Beauftragung einer Full-Service-Agentur –, da dies die interne Koordination deutlich vereinfacht und Effizienz schafft. Im Ergebnis entsteht ein eingespieltes Team aus internen und externen Akteuren, das gemeinsam an den Marketingzielen arbeitet. Wichtig ist, diese Aufgabenteilung regelmäßig zu überprüfen und bei Bedarf anzupassen, insbesondere wenn sich Anforderungen oder Ressourcen ändern. So bleibt die Zusammenarbeit flexibel und effektiv.

Modernste Technik: Tools zur Unterstützung der Zusammenarbeit

Abschnittsbild Modernste Technik

Eine erfolgreiche Kooperation stützt sich heute stark auf geeignete Tools und Technologien, um Kommunikation, Projektmanagement und Datenaustausch reibungslos zu gestalten. Zu Beginn der Partnerschaft sollten sich beide Seiten auf ein Set von Tools einigen, um nicht aneinander vorbei zu arbeiten. Projektmanagement-Plattformen wie Jira, Asana oder Trello haben sich bewährt, um alle Aufgaben zentral zu organisieren. Dort können sogenannte Workboards oder Tickets geteilt werden, sodass jeder Beteiligte stets den aktuellen Stand von Kampagnen und To-dos einsehen kann. Besonders wenn mehrere Abteilungen oder gar mehrere Agenturen involviert sind, bietet ein solches zentrales Ticketsystem enorme Vorteile: Alle Informationen sind an einem Ort verfügbar, jeder weiß, was zu tun ist, und bei Bedarf können Teammitglieder direkt innerhalb des Tools miteinander kommunizieren. Das verkürzt Abstimmungswege, spart Zeit und sorgt für Transparenz über den Projektfortschritt. Wichtig ist, die Anzahl der genutzten Plattformen überschaubar zu halten – zu viele parallele Kanäle (z. B. diverse Messenger, E-Mails, Projekttools) führen leicht zu Verwirrung. Daher gilt: Gemeinsam so wenige Tools wie möglich, aber so viele wie nötig auswählen und diszipliniert nutzen.

Neben Projektmanagement kommen Kommunikationstools zum Einsatz. Viele Teams arbeiten mit Chat-Plattformen wie Slack oder Microsoft Teams für den schnellen informellen Austausch. Auch Videokonferenzen (Zoom, MS Teams etc.) spielen eine große Rolle, gerade wenn die Agentur nicht vor Ort ist – regelmäßige Video-Meetings stärken das persönliche Verhältnis und ermöglichen face-to-face Absprachen. Cloud-Dokumententools (Google Drive, Microsoft 365) erlauben gemeinsames Arbeiten an Inhalten: Das Unternehmen kann z. B. Briefings oder Produktinformationen in freigegebenen Dokumenten bereitstellen, die Agentur fügt Entwürfe hinzu, und alle Änderungen sind transparent nachvollziehbar.

Ein weiterer wichtiger Baustein ist die Integration von CRM- und Marketing-Automation-Tools, sofern Leadgenerierung oder Kundenkommunikation zum Aufgabenbereich zählen. Ideal ist es, wenn die externe Marketingabteilung Zugriff auf relevante CRM-Daten erhält – natürlich in abgestimmtem Rahmen – oder an ein vom Unternehmen genutztes System angebunden wird. So können z. B. neue Leads direkt im CRM erfasst und an den Vertrieb übergeben werden. In einem Fallbeispiel führte die enge Verzahnung von Marketing-Automation und CRM zu einem nahtlosen Datenaustausch zwischen Marketing und Sales. Klare Lead-Handover-Prozesse stellen sicher, dass an der Schnittstelle zum Vertrieb nichts verloren geht. Technik hilft hier, Medienbrüche zu vermeiden: Die Agentur pflegt Kampagnenergebnisse in gemeinsame Dashboards ein, man trackt einheitlich KPIs via Analytics-Tools, und regelmäßige Reportings halten alle Stakeholder informiert. Viele Agenturen bieten von sich aus monatliche Reportings an, in denen sie Zwischenstände und Ergebnisse festhalten. Diese Berichte – oft mit Kennzahlen zu Website-Traffic, Leads, Conversion-Rates, ROI usw. – erhöhen die Transparenz enorm. Voraussetzung ist, dass alle Beteiligten neue Informationen konsequent und vollständig in den gemeinsamen Systemen pflegen; dann steht einem reibungslosen Ablauf kaum etwas im Wege.

Nicht zuletzt profitieren Unternehmen von der Technologie-Expertise externer Marketingpartner. Agenturen sind meist auf dem neuesten Stand der Tools und Marketing-Tech-Trends und haben Zugriff auf professionelle Software, die intern vielleicht nicht vorhanden ist. So setzen externe Spezialisten z. B. fortgeschrittene Analyse-Plattformen oder Ad-Management-Tools ein, die für einzelne Mittelständler zu teuer oder komplex wären. Durch die Zusammenarbeit kann das Unternehmen diese modernen Werkzeuge trotzdem nutzen und seine Marketingaktivitäten damit optimieren. Insgesamt ermöglicht der gezielte Technikeinsatz eine effizientere, schnellere und transparentere Zusammenarbeit über Distanz hinweg. Wichtig ist, dass Technik immer als Mittel zum Zweck gesehen wird: Am Anfang stehen klare Ziele und Prozesse – dann werden die passenden Tools ausgewählt, nicht umgekehrt. So unterstützt die Technologie die Kooperation optimal, anstatt Selbstzweck zu sein.

Vorteile des ausgelagerten Marketings für das Unternehmen

Abschnittsbild Vorteile des ausgelagerten Marketings für das Unternehmen

Aus Unternehmenssicht bietet das Outsourcing der Marketingfunktion eine Reihe handfester Vorteile. Im Folgenden die wichtigsten Pluspunkte einer externen Marketingabteilung:

Zugang zu verfügbarer Top-Expertise
Externe Marketingteams bestehen aus erfahrenen Spezialisten unterschiedlicher Fachgebiete, die ein breites Spektrum an Know-how abdecken. Das Unternehmen profitiert von Experten, die täglich mit neuesten Trends, Technologien und Best Practices arbeiten. Dieses Fachwissen steht auf Abruf bereit, ohne dass man jeden Experten selbst anstellen muss – ein enormer Wissenspool, der Kampagnen datenbasiert und zielgerichtet zum Erfolg führt.

Kosteneffizienz und Planungssicherheit
Ein ausgelagertes Marketingteam kann oft kostengünstiger sein als der Aufbau einer gleichwertigen internen Abteilung. Fixkosten für Gehälter, Sozialleistungen, Aus- und Weiterbildungen sowie Infrastruktur entfallen zum Großteil. Stattdessen zahlt man bedarfsgerecht für definierte Services. Viele Agenturen bieten transparente Pauschalen oder Leistungsvereinbarungen (Retainer) an, was die Budgetierung vereinfacht und Überraschungen vermeidet. Langfristig gesehen ist das Kosten-Nutzen-Verhältnis attraktiv: Die externe Abteilung liefert professionelle Ergebnisse, während das Unternehmen flexibel bleibt und keine dauerhaften Personalkosten tragen muss. Auch der Einsatz spezialisierter Tools durch die Agentur spart Kosten, da das Unternehmen keine teuren Softwarelizenzen selbst anschaffen muss.

Flexibilität und Skalierbarkeit
Mit einem ausgelagerten Marketing hat das Unternehmen viel mehr Flexibilität bei Ressourcen und Leistungen. Je nach Bedarf können Leistungen hoch- oder heruntergefahren werden – ohne langwierige Einstellungsprozesse oder Personalabbau. In Wachstumsphasen stockt man einfach das Agenturpaket auf (z. B. zusätzliche Kampagnen, neue Kanäle); in ruhigeren Zeiten reduziert man es wieder. Diese skalierbare Unterstützung ermöglicht es, schnell auf Marktveränderungen zu reagieren, ohne ständig interne Strukturen ändern zu müssen.

Entlastung und Fokus auf das Kerngeschäft
Indem ein großer Teil der Marketingarbeit extern erledigt wird, kann sich das interne Team – und insbesondere die Geschäfts-, Marketing- und Vertriebsführung – stärker auf das Kerngeschäft konzentrieren. Zeitintensive Marketingaufgaben müssen nicht mehr „nebenbei" gestemmt werden. Die Führungskräfte gewinnen Kapazität, um strategische Entscheidungen im eigentlichen Geschäftsfeld voranzutreiben, während Marketingexperten sich um die Außenkommunikation kümmern. Die internen Mitarbeiter im Marketing werden entlastet und können sich wichtigen strategischen Projekten widmen, anstatt im Tagesgeschäft zu versinken. Insgesamt steigert dies die Produktivität und Fokussierung des Unternehmens.

Frische Perspektiven und Kreativität
Als Außenstehende bringt die Agentur einen unvoreingenommenen Blick von außen mit. Sie kann bestehende Marketingstrategien objektiv hinterfragen und mit innovativen Ideen bereichern. Häufig entstehen so kreativere und wirkungsvollere Kampagnen, da man nicht betriebsblind vorgeht. Die externe Marketingabteilung liefert kreative Impulse und neue Ansätze, die im Unternehmen vielleicht noch niemand bedacht hat – eine wichtige Quelle für Innovation.

Schnellere Umsetzung
Mit einem dedizierten externen Team lassen sich Marketingmaßnahmen oftmals zügiger realisieren. Die Agentur kann sofort mit eingespielten Prozessen loslegen und hat genügend Manpower, um Kampagnen parallel zu entwickeln. Interne Abstimmungswege sind in der Regel kürzer, da vieles bereits im regelmäßigen Austausch geklärt wird. Dadurch erreichen Botschaften den Markt schneller als über rein interne Prozesse – ein klarer Wettbewerbsvorteil. Zudem bringen externe Profis erprobte Templates und Workflows mit, sodass z. B. ein Social-Media-Kampagnenstart oder eine Website-Optimierung nicht bei Null beginnt, sondern auf bewährten Methoden aufsetzt.

Zugang zu modernen Tools und Daten
Externe Marketingabteilungen verfügen über aktuelles Technologie-Know-how und die nötigen Tools, um Kampagnen zu optimieren. Sie setzen z. B. professionelle Analytics-, SEO- und Automatisierungstools ein und können komplexe Daten auswerten. Ein mittelständisches Unternehmen allein könnte solche Tools und Spezialisten oft nur mit großem Aufwand bereitstellen. Durch das Outsourcing erhält es state-of-the-art Marketingtechnologie quasi inklusive und kann fundierte, datengetriebene Entscheidungen treffen.

Zusammengefasst verschafft eine externe Marketingabteilung mittelständischen Unternehmen die Schlagkraft eines großen Marketingteams – zu kalkulierbaren Kosten und mit hoher Flexibilität. Für viele Firmen ist sie kein bloßer Ausgabenposten, sondern ein Wachstumsbeschleuniger, der professionelle Marketingpower liefert und so direkt zum Geschäftserfolg beiträgt.

Einführung in Phasen

Abschnittsbild Einführung in Phasen

Damit der Übergang zum ausgelagerten Marketing reibungslos verläuft, empfiehlt sich ein stufenweises Vorgehen. Von der Auswahl der richtigen Agentur bis zur laufenden Optimierung lassen sich mehrere Phasen unterscheiden:

  1. Auswahl des passenden Partners
    Am Anfang steht die Suche nach der richtigen Marketingagentur. Dabei sollte geprüft werden, ob der potenzielle Partner das Geschäftsmodell und die Branche des Unternehmens wirklich versteht. In ersten Gesprächen zeigt sich, ob die Chemie stimmt und die Agentur die Erfolgsfaktoren des Unternehmens nachvollziehen kann. Referenzen aus ähnlichen Mittelstandsprojekten, ein breites Leistungsspektrum sowie transparente Arbeitsweise sind weitere Kriterien. Experten raten, mehrere Agenturen zu vergleichen, Referenzen einzuholen und auch auf weiche Faktoren wie Sprache und Flexibilität zu achten. Eine Agentur, die bereits Fokus auf mittelständische Kunden hat, mindestens einige Jahre Erfahrung vorweisen kann und persönliche Betreuung großschreibt, ist ideal. Hat man eine Vorauswahl getroffen, erfolgt meist ein Pitch oder Kennenlern-Workshop, um die Herangehensweise der Agentur zu beurteilen. Am Ende dieser Phase sollte ein Partner gewählt werden, der sowohl fachlich als auch kulturell zum Unternehmen passt.

  2. Strategische Abstimmung
    Bevor operative Arbeit startet, muss eine gemeinsame Marketingstrategie festgelegt werden. Falls das Unternehmen schon eine ausgearbeitete Marketingstrategie besitzt, wird diese mit der Agentur geteilt und ggf. verfeinert. Oftmals erarbeitet man die Strategie aber partnerschaftlich neu, etwa in einem initialen Strategie-Workshop. Dabei werden Ziele, Zielgruppen, Positionierung und Kernbotschaften klar definiert. Beide Seiten bringen Input ein: Das Unternehmen seine Marktkenntnis und Vision, die Agentur ihre Marketingexpertise und frische Impulse. Wichtig ist, Klarheit über die Ausrichtung zu schaffen, damit alle nachfolgenden Maßnahmen im Rahmen dieser Strategie umgesetzt werden. Ein gemeinsames Verständnis der Leitplanken verhindert spätere Missverständnisse.

  3. Rollen, Kompetenzen und Prozesse festlegen
    Im nächsten Schritt wird konkret vereinbart, wer welche Aufgaben übernimmt und wie die Zusammenarbeit organisatorisch abläuft. Hier wird die oben beschriebene Rollenverteilung schriftlich fixiert – welches Teammitglied (intern/extern) ist wofür verantwortlich, welche Entscheidungen trifft das Unternehmen, was erledigt die Agentur eigenständig. Gleichzeitig werden Reporting- und Kommunikationsstrukturen definiert: Zum Beispiel, in welchem Rhythmus berichtet die Agentur Kennzahlen, wer nimmt an Abstimmungsmeetings teil, und wie werden Freigaben eingeholt. Oft erstellt man einen Kommunikationsplan, der festhält, welche Meetings es gibt (etwa Wochen-Update, Monatsreview), wer daran teilnimmt und wie Änderungswünsche gemanagt werden. Diese Festlegungen schaffen Verbindlichkeit und Klarheit auf beiden Seiten.

  4. Roadmap und Maßnahmenplan erstellen
    Nun gilt es, die Umsetzung zeitlich und inhaltlich zu planen. Zusammen mit der Agentur entwickelt man eine Roadmap, die Ziele und Meilensteine für die kommenden Monate definiert. Darin wird festgehalten, wer was bis wann erledigt und welche Schritte aufeinander folgen. Beispielsweise könnte Phase 1 die Website-Optimierung in den ersten 3 Monaten sein, Phase 2 eine Content-Marketing-Offensive in den Folgemonaten, etc. Eine solche schrittweise Planung ist wichtig, da Marketing dynamisch ist und nicht alles auf einmal umgesetzt werden kann. Zudem sieht man in der Roadmap klar die Abhängigkeiten: welche Vorarbeiten nötig sind, welche Kampagnen parallel laufen können. Ein realistischer Zeitplan mit Puffer für Abstimmungen beugt Enttäuschungen vor. Beide Seiten sollten die Roadmap gemeinsam verabschieden und als lebendiges Dokument bei Bedarf anpassen.

  5. Onboarding und Wissensaufbau
    Bevor die Agentur voll durchstartet, erfolgt ein gründliches Onboarding. In dieser Phase lernen sich Agenturteam und Unternehmens-Team persönlich kennen und arbeiten sich in die jeweiligen Prozesse ein. Das Unternehmen stellt alle nötigen Informationen, Zugänge und Materialien bereit – von Markenrichtlinien über Produktinfos bis zu Zugangsdaten für Tools. Oft bewährt sich ein Kick-off-Workshop, in dem gegenseitig Arbeitsweisen vorgestellt, Zuständigkeiten geklärt und Kommunikationswege festgelegt werden. Die Agentur sollte ein tiefes Verständnis für die Angebote, Kunden und Alleinstellungsmerkmale des Unternehmens entwickeln; umgekehrt sollte das Unternehmen erfahren, wie die Agentur vorgeht, welche Methoden und Systeme genutzt werden. Eventuell sind Schulungen nötig (z. B. wenn die Agentur ein neues Tool einführt, in das interne Mitarbeiter eingewiesen werden). Dieser Onboarding-Prozess legt den Grundstein für eine eingespielte Zusammenarbeit – hier wird der „Teamgeist" geschaffen, der später im Alltag trägt.

  6. Schrittweise Umsetzung und Pilotphase
    Statt alle neuen Prozesse und Kampagnen auf einen Schlag auszurollen, hat es sich bewährt, agil und iterativ vorzugehen. In Absprache priorisieren Unternehmen und Agentur die wichtigsten Marketingmaßnahmen und setzen diese nach und nach um. So kann man z. B. mit ein paar Kernprojekten starten (Pilotkampagne, Website-Relaunch) und zunächst Erfahrungen sammeln. Diese Pilotphase dient dazu, sich als Team einzuspielen und bereits erste Ergebnisse zu erzielen. Nach und nach werden weitere Bausteine integriert – etwa neue Kanäle, Marketing-Automation oder PR-Aktivitäten –, sobald die Basis steht und funktioniert. Der Vorteil dieses gestuften Vorgehens: Beide Seiten können aus frühen „Learnings" sofort Schlüsse ziehen und Optimierungen vornehmen, bevor die nächste Ausbaustufe folgt. Außerdem wird das gegenseitige Kennenlernen entzerrt, da nicht alles gleichzeitig neu ist. Wichtig ist, Erfolge und Probleme der einzelnen Schritte offen auszuwerten und für die kommenden Phasen mitzunehmen. Diese kontinuierliche Feinjustierung stellt sicher, dass die Dienstleistungen perfekt in die Unternehmensstruktur integriert werden und reibungslos laufen.

  7. Laufende Optimierung und Review
    Auch nach der Implementierungsphase darf man nicht in Routine erstarren. Erfolgreiche Outsourcing-Partnerschaften zeichnen sich durch regelmäßigen Austausch und Verbesserungsinitiativen aus. Es sollten feste Review-Termine vereinbart werden – z. B. monatliche Strategie-Updates und quartalsweise Performance-Workshops –, um die Zusammenarbeit und die Ergebnisse zu bewerten. In solchen Meetings können beide Seiten offen Feedback geben: Was läuft gut? Wo gibt es Engpässe? Werden die gesetzten KPIs erreicht? Änderungswünsche oder neue Ideen werden direkt besprochen, sodass Anpassungen zeitnah umgesetzt werden können. Wichtig ist, dass die Agentur proaktiv die Initiative ergreift und diese Austausche organisiert und mit Inhalten füllt – kein Jour fixe sollte ohne Agenda stattfinden. Zudem lohnt es sich, mindestens jährlich auf oberster Ebene ein Strategiemeeting abzuhalten, um die Marketingausrichtung an neue Unternehmensziele anzupassen (z. B. neues Produkt, veränderte Marktbedingungen). So bleibt die Zusammenarbeit dynamisch und zielorientiert. Letztlich versteht man Marketing-Outsourcing heute als laufenden Prozess, der durch enges Monitoring und flexible Reaktion auf Veränderungen seinen vollen Mehrwert entfaltet. Die externe Marketingabteilung wächst idealerweise mit dem Unternehmen mit und justiert Maßnahmen kontinuierlich für optimalen Erfolg.

Zwischenfazit

Wird die Einführung so strukturiert angegangen – von der sorgfältigen Partnerwahl, über klar geregelte Abläufe bis zur kontinuierlichen Optimierung – dann ist „Marketing as a Service" viel mehr als ein reiner Zukauf von Agenturdienstleistungen. Es entsteht eine flexible Erweiterung des internen Teams, eine echte strategische Partnerschaft, in der externe Experten nahtlos in Prozesse eingebunden sind. Mittelständische Unternehmen gelangen so in die komfortable Lage, auf aktuelle Herausforderungen flexibel reagieren zu können, entlasten und ergänzen ihr Team um erfahrene Spezialisten und profitieren finanziell durch die bedarfsorientierte Nutzung. Die Phasen zeigen, dass es einer sorgfältigen Vorbereitung bedarf – doch ist diese erst einmal durchlaufen, kann die externe Marketingabteilung ihr Potenzial voll entfalten.

Praxisbeispiele aus dem deutschen Mittelstand

Abschnittsbild Praxisbeispiele aus dem deutschen Mittelstand

Die Einführung von KI in Marketing und Vertrieb erfordert einen strukturierten Ansatz. Der folgende Leitfaden zeigt Ihnen, wie Sie erfolgreich von der Theorie zur Praxis kommen:

Outsourcing im Marketing ist mittlerweile keine Seltenheit mehr, sondern in vielen mittelständischen Firmen gelebte Praxis. Laut einer Untersuchung gaben rund die Hälfte der befragten deutschen Mittelständler an, bestimmte Marketing- und Kommunikationsaktivitäten an externe Agenturen auszulagern. Dadurch existiert eine Fülle an Erfahrungswerten und Erfolgsbeispielen. Im Folgenden einige Fallstudien und Beispiele, die zeigen, wie das Konzept in der Praxis funktioniert und welche Erfolge erzielt werden können:

Tech-Unternehmen „TechSolutions" – 220% Lead-Pipeline-Steigerung

Ein mittelständischer B2B-Technologieanbieter („TechSolutions") entschied sich, sein Marketing komplett an eine spezialisierte Wachstumsagentur auszulagern. Die Agentur fungierte über 12 Monate hinweg als externe Marketingabteilung und implementierte schrittweise einen integrierten Marketing- und Vertriebs-Funnel. Vom Content-Hub über SEO, Lead-Magneten, Marketing Automation bis zu Performance-Kampagnen wurden alle Bausteine orchestriert. Wichtig war, dass die Strategie explizit die begrenzten internen Ressourcen von TechSolutions berücksichtigte – die Agentur übernahm also fast alles und stimmte sich nur eng mit der Geschäftsführung ab. Das Ergebnis war beeindruckend: Binnen eines Jahres stieg die Lead-Pipeline um 220 % an, außerdem verbesserten sich alle relevanten Marketing-KPIs deutlich. Dieses Beispiel zeigt, dass ein externer Partner in kurzer Zeit nachhaltiges Wachstum anstoßen kann, wenn ein integrierter Ansatz verfolgt wird. Zitat des Projektleiters: „Wir haben nicht nur einzelne Kampagnen optimiert, sondern das gesamte Ökosystem kontinuierlich verbessert – wie ein Uhrwerk, bei dem jedes Zahnrad präzise ineinandergreift." – eine Aussage, die die systematische Herangehensweise und enge Verzahnung verdeutlicht.

Logistikunternehmen – Agentur als Teil des Teams

Ein Familienunternehmen aus der Logistikbranche nutzte eine Marketingagentur über Jahre hinweg als ausgelagerte Marketingeinheit. Der Geschäftsführer beschreibt die Zusammenarbeit so: „Unsere Agentur fühlt sich an wie eine externe Marketingabteilung. Sie kennen unser Unternehmen besser als manche Mitarbeiter und denken immer mit." Die Agentur betreute sämtliche Marketingaktivitäten vom Messeauftritt über die Webseite bis zur Social-Media-Betreuung. Durch die lange Partnerschaft hatte sie ein tiefes Verständnis für die Marke und Branche entwickelt. Kurze Wege und Vertrauen prägten die Beziehung – man stand in ständigem Kontakt, reagierte flexibel auf Marktänderungen (z. B. kurzfristige Kampagnen für neue Services) und entwickelte die Marketingstrategie gemeinsam weiter. Das Unternehmen profitierte von konsistenter Markenkommunikation und spürbarer Umsatzsteigerung, ohne je eine eigene Marketingabteilung aufbauen zu müssen. Dieses Beispiel unterstreicht, wie über die Zeit eine verschmolzene Arbeitsweise entstehen kann, bei der externe Experten praktisch zum Teil der Firma werden und mit gleicher Leidenschaft am Erfolg arbeiten.

Übernahme-Kommunikation im Mittelstand

Ein besonderes Szenario meisterte die LILA GmbH (Lasertechnologie, ca. 100 Mitarbeiter) mit Hilfe einer externen Marketingagentur. Anlässlich der Übernahme eines Mitbewerbers plante und realisierte die Agentur eine ganzheitliche Kommunikationskampagne – von der strategischen Grundkonzeption bis zum finalen Social-Media-Post – weitgehend eigenständig als externe Marketingabteilung des Kunden. In enger Abstimmung wurden Pressemitteilungen, Kundenanschreiben, ein Logo-Relaunch, Social-Media-Beiträge und interne Kommunikationsmaßnahmen umgesetzt. Das Ergebnis war eine sehr hohe Sichtbarkeit in der Fach- und Lokalpresselandschaft sowie intern und extern positive Resonanz. Dieses Beispiel zeigt, dass man auch temporär für Projekte eine Agentur als ausgelagerte Marketingunit einsetzen kann, die dann end-to-end Verantwortung für ein wichtiges Vorhaben übernimmt. Gerade bei einmaligen, ressourcenintensiven Kommunikationsprojekten (Fusionen, Produkteinführungen etc.) kann das Outsourcing der Marketingfunktion auf Zeit sinnvoll sein, um die vorhandenen internen Teams nicht zu überlasten.

Diese Beispiele machen deutlich: Marketing-Outsourcing im Mittelstand ist gelebte Realität und kann zu erheblichen Erfolgen führen – von messbarem Wachstum über gesteigerte Sichtbarkeit bis hin zu professionellerer Außenwirkung. Wichtig für den Erfolg ist in allen Fällen, dass Unternehmen und Agentur als Einheit agieren, gemeinsame Ziele verfolgen und sich vertrauen. Dann lassen sich selbst mit begrenzten Budgets Ergebnisse erzielen, die früher nur großen Konzernen vorbehalten schienen. Die Resonanz aus der Praxis ist entsprechend positiv: Externe Marketingabteilungen bieten kompetente Unterstützung auf Augenhöhe, ohne die Agilität und Kultur mittelständischer Firmen zu beeinträchtigen – im besten Fall verstärken sie sogar deren Stärken.

Fazit und Handlungsempfehlungen

Abschnittsbild Fazit und Handlungsempfehlungen

Die Auslagerung des Marketings an eine externe Agentur, die als verlängerte Marketingabteilung fungiert, ist für viele größere Mittelständler ein hocheffizienter, neuer Weg mit vielen Vorteilen: Expertise, Flexibilität und Entlastung führen zu besserem Marketing bei oft geringeren Kosten. Praktisch funktioniert dies, indem man die Agentur eng ins eigene Unternehmen integriert, klare Prozesse und Rollen definiert und intensiv kommuniziert – bis hin zur täglichen Abstimmung, als säße das Team Tür an Tür. Unterstützt durch moderne Tools gelingt die Zusammenarbeit auch über Distanz transparent und effizient.

Wichtig ist jedoch, den richtigen Partner auszuwählen und den Start strukturiert anzugehen, damit die Übergabe der Marketingverantwortung in geordneten Bahnen verläuft. Hat man diesen Prozess durchlaufen, entpuppt sich die externe Marketingabteilung als Wachstumsmotor, der dem Mittelstand neue Möglichkeiten eröffnet.

In einer Zeit, in der Marketing immer komplexer wird und Fachkräfte rar sind, verschafft dieses Modell mittelständischen Unternehmen Zugang zu hochprofessionellen Marketingleistungen, ohne die eigene Agilität aufzugeben. Die zahlreichen Fallstudien aus Deutschland zeigen: Wenn Vertrauen, Kommunikation und klare Ziele stimmen, kann eine externe Marketingabteilung genauso erfolgreich wirken wie ein internes Team – und oft sogar einen zusätzlichen Leistungsschub bringen. Es lohnt sich daher für mittelständische Unternehmen, diese Option in Betracht zu ziehen, um ihr Marketing „wie ein Großes" zu betreiben und im Wettbewerbsumfeld vorne mitzuspielen.

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Q:marketing ist eine Full-Service-Agentur mit 25 Jahren Erfahrung in der Entwicklung und Umsetzung von Marketing-Konzepten für den gehobenen Mittelstand. Als inhabergeführte Agentur verstehen wir uns als strategischer Partner für mittelständische Unternehmen mit besonderer Expertise im B2B-Bereich.

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